2003 - Das Fenster zum Flur

Ein Volksstück von Curth Flatow und Horst Pillau

Das kommt davon, wenn man immer nur das Beste will, aber lauter Unheil anrichtet, weil man zu diktatorisch ist und der Familie immer den eigenen Willen aufzwingt! Anni Wiesner schuftet, macht und tut und ist nur für ihre Familie da, aber die ist gar nicht dankbar dafür.
Anni, rastlos umtriebige Portiersfrau, wohnt mit ihrer Familie im Souterrain und kämpft dafür, dass ihre Kinder einmal raus aus dem Keller und - in jeder Beziehung - ganz nach oben kommen. Noch ist das nicht gelungen.
Sohn Herbert studiert zutiefst widerwillig Medizin, nur um seiner Mutter zuliebe »Doktor« zu werden.
Tochter Inge sollte nach Annis Plänen Balletteuse werden, schlägt sich aber als Kellnerin durch und geht in Liebesdingen störrisch eigene Wege.
Nur die Älteste, Helen, hat scheinbar ihr Ziel erreicht und ist angeblich Frau eines Millionärs in New York ...

Aber das Familienglück der Wiesners steht auf sehr wackligen Füßen - alles kommt anders, als es sich Anni erträumt hat. Doch erstaunlicherweise finden alle Familienangehörigen auch ohne die energische Mutterglucke Anni ihren Weg.

In Anni Wiesner werden viele Zuschauer ihre eigene Mutter wieder erkennen - nur die betroffenen Mütter werden sich entrüstet dagegen wehren, mit dem Prototyp energischer Mütter verglichen zu werden.

Besetzung:
Karl Wiesner:
Alfred Stengel
Anni Wiesner: Hilde Hardegger
Helen: Debora Thomas
Inge: Judith Bantz
Herbert: Dirk Brunner
Dan: Oliver Leicht
Erich Seidel: Andreas Kelly
Adam Kowalski: Christoph Bantz

Mitwirkende:
Inszenierung:
Willi Prokop
Kostüme: Barbara Krettek, Charlotte Oexner
Maske und Frisuren: Heidi Schmid
Bühnenbild: Hermann Martin, Klaus Martin, Albert Münch, Konrad Münch, Charlotte Oexner
Plakat: Hermann Martin
Licht und Ton: Matthias Pfalzer, Michael Strubel
Fotos: Stefan Wagner
Programmheft: Johannes Chmielus
Souffleuse: Christine Ehmer
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