1999 - Pension Schöller

Eine Posse von C. Laufs und W. Jacoby

Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth kommt zu Besuch aus der Provinz in die Großstadt Berlin und möchte etwas erleben, womit er seine Stammtischbrüder zu Hause in Kyritz an der Knatter beeindrucken kann.
Sein sehnlichster Wunsch ist es, einmal die Insassen einer Irrenanstalt hautnah zu erleben - möglichst solche, die sich für den "Kaiser von China" halten oder für den"General von Sowieso".
Er bittet seinen Neffen Alfred, ihm diesen Herzenswunsch zu erfüllen. Dieser ist zwar bemüht - schließlich winkt als Gegeneistung vom reichen Onkel eine stattliche Geldsumme, die Alfred braucht, um ein kleines Café zu eröffnen - noch aber fehlt ihm die zündende Idee.
Mit einer solchen kann die kesse und pfiffige Franziska aufwarten: in der Pension ihres Vaters, der "Pension Schöller", finden regelmäßig Gesellschaftsabende statt. Warum einen solchen Abend nicht als "Soirée der Verrückten" ausgeben?
Gesagt, getan.
Alfred nimmt seinen Onkel zum Gesellschaftsabend der Pensionsgäste mit, unter denen sich in der Tat sehr merkwürdige Leute befinden.
Da wäre zum Beispiel der Großwildjäger Fritz Bernardy, die leicht verhuschte Romanschriftstellerin Josephine Zillerthal, Major a.D. von Mühlen (den man keinfalls auf seine Pensionierung ansprechen sollte), Eugen Schöller, Neffe des Pensionswirts, dem wegen eines Sprachfehlers eine große Schauspielerkarriere bisher versagt blieb, und schließlich Pensionswirt Schöller selbst, der den vermögenden Herrn aus Kyritz nur zu gerne als Schwiegersohn hätte und nicht müde wird, die Vorzüge seiner Tochter anzupreisen.


Besetzung:

Philipp Klapproth:
Pascal Bender
Ulrike Sprosse: Hilde Hardegger
Ida: Sabrina Böckly
Friederike: Susanne Laubersheimer
Alfred Klapproth: Henning Gawrisch
Schöller: Willi Prokop
Franziska: Ulrike Rother
Eugen Schöller: Stefan Wagner
Fritz Bernardy: Andreas Kelly
Josephine Zillerthal: Christine Ehmer
Friedrich von Mühlen: Alfred Stengel


Mitwirkende:

Inszenierung:
Willi Prokop
Regieassistenz: Ulrike Rother

Kostüme: Charlotte Oexner

Maske und Frisuren: Marianne Rother, Stefanie Widmayer

Bühnenbild: Johannes Chmielus, Hermann Martin, Klaus Martin, Konrad Münch

Licht und Ton: Frank Widmayer, Thomas Kirsch

Souffleuse: Brigitte Rother


 
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